Geld ist ein wichtiges Thema. Fast jeder möchte genug davon haben. Viele wünschen sich mehr davon. Und trotzdem kreisen erstaunlich viele Gedanken um zu wenig Geld.
Zu teuer. Zu wenig. Außer Reichweite. So entsteht ein Bild. Und dieses Bild tragen wir mit uns herum.
Wohlstand beginnt im Geist. Was wir betrachten, ziehen wir an. Was wir für uns selbst für wahr halten, ziehen wir an. Was wir glauben, ziehen wir an. Unsere Überzeugung wird zur persönlichen Wirklichkeit.
Die geistige Bewegung erzeugt einen Impuls, aus dem Bilder entstehen. Die Bilder verdichten sich zu Gedanken und diese wirken sich auf die stoffliche Welt aus. So weit, so gut. Aus der geistigen Bewegung entsteht das Wollen und das Wollen führt zum Entschluss. Jeder geistige Entschluss hat eine unbedingte Auswirkung zur Folge.
Daher sehen Menschen die Welt vollkommen unterschiedlich. Der eine sieht Begrenzungen und der andere Möglichkeiten. Wo der eine ein Problem erkennt, entdeckt der andere eine Idee. Wo einer stehen bleibt, beginnt ein anderer darüber nachzudenken, wie es gehen kann.
Es entstehen unterschiedliche Wirklichkeiten.
Wer seinen Blick auf Mangel richtet, entdeckt Mangel. Wer seinen Blick auf Fülle richtet, entdeckt Fülle.
Und Fülle ist überall. Schauen Sie auf das Meer. Auf einen Baum voller Blätter. In einen Himmel voller Sterne. Wir sehen Wachstum, Bewegung, Entstehung und Veränderung.
Auch unsere Welt ist voller Ideen, Möglichkeiten und Bewegung. Jeden Tag werden Unternehmen gegründet, Geschäfte abgeschlossen, Entdeckungen gemacht, Häuser gebaut, Reisen gebucht und neue Projekte begonnen. Unvorstellbare Mengen Geld wechseln jeden Tag ihren Besitzer.
Fülle gehört zu dieser Welt.
Was wollen Sie? Was genau ist für Sie erstrebenswert?
Das Wollen kommt aus einer tieferen Schicht. Der Verstand kann eine lange Liste erstellen. Ein größeres Haus. Ein bestimmtes Auto. Mehr Einkommen. Eine Reise. Ein höheres Vermögen.
Doch welche dieser Bilder lösen etwas in Ihnen aus?
Wo entsteht Freude? Welches Leben fühlt sich bereits beim Gedanken daran richtig an? Was zählt wirklich?
Für den einen bedeutet er ein Haus am Meer. Für einen anderen die Freiheit, mehrere Monate im Jahr zu reisen. Ein Unternehmen aufzubauen. Zeit mit der Familie zu verbringen. Andere Menschen zu unterstützen. Etwas Bleibendes zu erschaffen. Frei über den eigenen Tag entscheiden zu können.
Geld wird dabei zum Werkzeug.
Es ermöglicht Bewegung, Gestaltung, Freiheit und Wirkung.
Und aus dem inneren Bild entsteht langsam etwas Konkretes.
Im Traumalbum bekommt dieses Leben Bilder. Orte, Erlebnisse, Menschen, Dinge und Lebenssituationen werden sichtbar. Was vorher nur als Empfindung vorhanden war, erhält eine Form. In der schriftlichen Zielsetzung verdichten sich die Gedanken und beginnen sich zu manifestieren.
Werden Sie konkreter. Jetzt wird es spannend.
Was kostet das Haus, in dem Sie leben wollen? Was ist dafür monatlich zu begleichen? Welche Summe braucht es für die Reisen, die Sie erleben wollen? Welches monatliche Einkommen gehört zu dem Lebensstil, den Sie vor Augen haben? Welches Vermögen erzeugt die Freiheit, die Sie sich wünschen? Welche Einnahmen sollen aus einem Unternehmen, aus Investments oder aus anderen Einkommensquellen entstehen?
Rechnen Sie es möglichst präzise aus.
„Ich möchte mehr Geld“ bekommt eine konkrete Zahl. Der Wunsch nach Freiheit zeigt, welches Einkommen dieses Leben trägt. Wer reisen möchte, kann daraus ein Jahresbudget errechnen. Und wer anderen Menschen etwas geben möchte, legt fest, welche Summe dafür zur Verfügung stehen soll.
Die Idee verdichtet sich.
Und genau das verändert etwas.
Der Wunsch ist der Impuls, ein klar definiertes Ziel verankert den gewünschten Zustand. Daher sind die PlusX2-Werkzeuge so wertvoll. Sie finden heraus, was für Sie wirklich wichtig ist, und entwickeln ein geistiges Bild davon. Dann visualisieren Sie mit dem Traumalbum und manifestieren durch das Aufschreiben in der Zielsetzung, im Erfolgstagebuch, in der Ideenbank und in der Projektplanung.
Genau hier öffnet sich das Meer der Möglichkeiten.
Eine gute Idee kann heute Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Wissen lässt sich teilen. Erfahrungen lassen sich weitergeben. Produkte, Dienstleistungen und digitale Lösungen können empfohlen werden. Menschen können sich miteinander verbinden und gemeinsam etwas aufbauen.
Network Marketing und Affiliate Marketing sind zwei Möglichkeiten davon. Uralte Prinzipien, verbunden mit den Möglichkeiten unserer Zeit.
Denn Fülle beginnt lange vor der großen Zahl auf dem Konto. Sie beginnt in der geistigen Haltung, in der Einfachheit und in der Anlehnung an die Gesetze der Natur. Jede Ursache bringt eine Wechselwirkung. Wir kennen das Gesetz vom Säen und Ernten.
Wenn Sie Ihre Aktivitäten-Checkliste mit den blauen, Einkommen bringenden Aktivitäten füllen, planen Sie Ihre Aussaat.
Und dann heißt es: An die Arbeit.
Das innere Bild gibt die Richtung. Die Zahlen geben Klarheit. Der Plan gibt Struktur und das Handeln bringt Bewegung und Ausführung.
Wir alle haben die gleichen Voraussetzungen für Erfolg und Wohlstand. Es ist die Verwendung, die den Unterschied macht!
Visualisieren. Manifestieren. Erleben.
Wenn wir über Wohlstand, geistige Ausrichtung und das Gesetz der Anziehung sprechen, stellt sich eine weitere Frage: Warum wird ein Mensch in großen Wohlstand hineingeboren, während ein anderer sein Leben unter sehr einfachen materiellen Bedingungen beginnt?
Für mich reicht die Betrachtung an dieser Stelle weit über die sichtbaren äußeren Umstände hinaus.
Ich sehe den Menschen als geistiges Geschöpf, entstanden aus dem Willen des Schöpfers und ausgestattet mit einer geistigen Kraft. Diese Sichtweise ist für mich weit mehr als eine philosophische Vorstellung. Sie ist das Ergebnis meiner langjährigen Beschäftigung mit den geistigen Zusammenhängen des Lebens, meiner Forschung und der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Vieles, was wir heute über Bewusstsein, Wahrnehmung und die Wechselwirkung zwischen inneren Vorgängen und unserem Erleben wissen, gibt Anlass, diese Zusammenhänge sehr viel weiter zu denken, als es ein rein materielles Menschenbild zulässt.
Am Anfang steht das geistige Wollen.
Es äußert sich im Sonnengeflecht des Menschen und erzeugt von dort einen Druck auf das Kleinhirn. Im Kleinhirn entsteht daraus ein Bild. Dieses Bild wird an das Großhirn weitergegeben und dort, in Verbindung mit dem Verstand, weiter verdichtet. So entstehen die Gedanken. Der Gedanke findet seine weitere Verdichtung im Wort und schließlich in der Handlung.
Auf diese Weise führt der Weg vom geistigen Wollen über Bild und Gedanke immer weiter in die stoffliche Welt und beginnt dort sichtbar zu werden.
Wer diesem Gedanken weiter folgt, kann noch einen Schritt tiefer gehen.
Gedanken befinden sich nach meinem Verständnis bereits in einer feineren Stofflichkeit. Sie tragen weiterhin jene geistige Energie in sich, aus der sie hervorgegangen sind. Damit reicht ihre Wirkung über das hinaus, was sich allein im Gehirn des Menschen abspielt.
Das Geistige im Gedanken zieht Gleichartiges an. Bildlich gesprochen verbindet sich die darin wirkende geistige Kraft mit den feinsten Geiststäubchen in der Materie. Was zunächst als Wollen seinen Anfang genommen hat, erhält dadurch immer mehr Form und verdichtet sich weiter in Richtung der sichtbaren, stofflichen Welt.
So entstehen Begegnungen, Gelegenheiten und Umstände. Menschen treten in unser Leben. Eine Idee erscheint zur richtigen Zeit. Eine Möglichkeit öffnet sich. Materielle Voraussetzungen fügen sich zusammen. Von außen betrachtet erscheint manches davon plötzlich oder wird als Zufall bezeichnet.
In meiner Betrachtung ist es die sichtbare Folge einer vorausgegangenen geistigen Bewegung.
Was im Außen sichtbar wird, hat seinen Anfang lange zuvor im Inneren genommen.
Damit bekommt auch die Ausrichtung auf Wohlstand eine tiefere Bedeutung.
Der Mensch richtet seine geistige Kraft durch sein Wollen auf Wohlstand aus. Er formt ein Bild davon, verdichtet dieses zum Gedanken und trägt damit zugleich Verantwortung für das, was daraus entsteht.
Geld, Besitz und Möglichkeiten sind weit mehr als persönlicher Komfort. Sie erweitern den Handlungsspielraum. Und mit einem größeren Handlungsspielraum wächst die Möglichkeit, aufzubauen, zu fördern, zu geben und etwas zu bewirken.
„Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen.“
Dieser Gedanke aus dem Lukasevangelium beschreibt für mich ein wesentliches Gesetz des Ausgleichs.
Wohlstand trägt Verantwortung in sich.
Je größer die Möglichkeiten eines Menschen werden, desto größer wird auch sein Wirkungsraum. Ausgleich bedeutet für mich deshalb, mit dem Empfangenen weise umzugehen. Das zu nehmen, was dem eigenen Leben und der eigenen Entwicklung dient, und einen darüber hinausgehenden Überfluss sinnvoll einzusetzen, weiterzugeben und zu veredeln. So kann daraus wiederum etwas Aufbauendes entstehen.
Ein Mensch wird in große finanzielle Sicherheit hineingeboren. Ein anderer wächst in einfachen Verhältnissen auf. Ein weiterer erlebt über lange Zeit Mangel und muss sich vieles erarbeiten, was für andere von Geburt an selbstverständlich ist.
In meinem Weltbild hat der Zufall dafür keinen Platz.
Wenn wir den Menschen als geistiges Wesen betrachten, dessen Existenz über ein einzelnes Erdenleben hinausreicht, eröffnet sich eine andere Sichtweise.
Dann können wir in Betracht ziehen, dass eine Seele auf ihrem Weg zur Inkarnation jene Lebensumstände und jenes Elternhaus findet, deren Gleichartigkeit zu ihrer Entwicklung passen. Das Gesetz der Anziehung der Gleichart und karmische Zusammenhänge erhalten damit eine besondere Bedeutung.
So kann ein Mensch in finanzielle Sicherheit hineingeboren werden, weil genau diese Voraussetzung seiner Entwicklung dient. Sie kann ihm Ruhe und Freiheit geben, seine Fähigkeiten zu entfalten, schöpferisch tätig zu werden und mit den vorhandenen Möglichkeiten viel Gutes in die Welt zu bringen.
Ein anderer Mensch erlebt zunächst Mangel.
Auch darin kann eine Aufgabe liegen.
Eine solche Lebensphase kann einen Menschen zum Suchen bringen. Nach Zusammenhängen. Nach den Gesetzen des Lebens. Nach der eigenen geistigen Kraft. Nach der Bedeutung der eigenen Erfahrungen.
Der Mangel wird damit vom scheinbaren Gegner zum Anstoß für Entwicklung.
Darin liegt für mich ein entscheidender Gedanke: Die gegenwärtige Lebenssituation beschreibt einen Zustand auf einem Weg. Erkenntnisse können gewonnen, Zusammenhänge verstanden und innere Einstellungen verändert werden.
Damit verändert sich auch die Frage.
Aus „Warum geschieht mir das?“ wird:
„Was kann ich darin erkennen – und was mache ich jetzt daraus?“
An diesem Punkt beginnt wieder das Wollen.
Der Mensch erkennt seine gegenwärtige Situation, nimmt sie an und richtet seinen Blick nach vorn. Das innere Bild verändert sich. Die Gedanken bekommen eine neue Richtung. Entscheidungen folgen. Handlungen entstehen.
Statt zu klagen, zu zaudern oder auf eine Veränderung von außen zu warten, beginnt ein bewusster Aufbau.
Das, was vorhanden ist, wird behutsam eingesetzt. Fähigkeiten werden entwickelt. Möglichkeiten werden erkannt. Schritt für Schritt entsteht eine neue Wirklichkeit.
Auch eine Zeit mit sehr wenig materiellen Möglichkeiten kann auf diese Weise einen großen Wert bekommen. Sie kann zu Erkenntnis führen, geistig wach machen und den Menschen dazu bewegen, die Gesetzmäßigkeiten des Lebens immer besser zu verstehen.
Und sobald die darin liegende Erkenntnis gewonnen ist, kann der Weg weitergehen.
Ein Blick in die Natur zeigt Wachstum, Vermehrung, Bewegung und einen kaum fassbaren Reichtum an Formen und Möglichkeiten. Aus einem Samen entsteht eine Pflanze, die wiederum eine Vielzahl neuer Samen hervorbringt. Ein Baum trägt unzählige Blätter und Früchte. Leben strebt nach Entfaltung.
Darin liegt für mich auch das eigentliche Bild von Wohlstand.
Wohlstand bedeutet Wohl-Stehen.
Im Leben gut zu stehen. Innerlich wie äußerlich. Die eigene geistige Kraft aufbauend einzusetzen, die Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung immer besser zu erkennen und mit dem Empfangenen verantwortungsvoll umzugehen.
Und wenn daraus eines Tages weit mehr entsteht, als für das eigene Leben gebraucht wird, bekommt dieser Wohlstand seine nächste Aufgabe.
Der weiterentwickelte Mensch erkennt den Überfluss als anvertraute Möglichkeit. Er setzt ihn ein. Er lässt daraus Neues entstehen. Er unterstützt Menschen, fördert gute Ideen, schafft Werte und führt einen Teil dessen, was zu ihm gekommen ist, wieder in den großen Kreislauf zurück.
So wird Wohlstand veredelt.
Nicht durch seine Höhe, sondern durch das, was der Mensch daraus macht.
Holger J. Sonnenwald
Autor & Gründer von PlusX2